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Geschrieben von: Administrator
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3 Übungen
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Die nachfolgenden 3 Übungen sind direkt und nacheinander und ohne Pause zu absolvieren!
Das Üben und Bestehen des Wasser-Sicherheits-Checks gibt dem Kind eine erhöhte Sicherheit im Wasser und den Eltern sowie weiteren Erziehungsberechtigten eine verbesserte Kontrolle über die Wasserkompetenz des Kindes.
Träger sind swimsports.ch mit seinen Partnern in der Schwimmförderung, Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG, Schweizerischer Schwimmverband SSCHV, Jugend und Sport J+S und die bfu - Beratungsstelle für Unfallverhütung.
Ablauf des WSC-Checks/Test Der WSC muss ohne Schwimm- oder Taucherbrillen absolviert werden. Um den WSC zu bestehen, müssen die 3 Übungen direkt nacheinander und ohne Pause absolviert werden!
Wir werden in 1 Lektion, den WSC auch mit Kleidern üben, denn es kann durchaus vorkommen, dass ein Kind mit Kleidern ins Wasser fällt und sich retten muss.
Übung 1: Ins Wasser purzeln / Rolle ins Tiefwasser
Übung 2: Sich 1 Minute an Ort über Wasser halten
Übung 3: 50m schwimmen
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Übung 1; Sprung, Rolle oder Purzeln ins tiefe Wasser
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Ziel Das Kind soll lernen, bei einem unbeabsichtigten Sturz ins tiefe Wasser ohne Panik wieder an die Oberfläche zu kommen, zu atmen und sich zu orientieren.
Vorgaben Das Kind kann sich ins tiefe Wasser fallen lassen und dabei eine Rolle, einen Fuss- oder Kopfsprung machen. Bedingung ist ein völliges Untertauchen mit dem Kopf.
Wie üben? In erster Linie muss das Kind wassergewohnt sein, d.h. keine Angst haben, den Kopf unter Wasser zu bringen. Die Wassergewöhnung soll unbedingt spielerisch vor sich gehen. Auf keinen Fall soll ein Kind zu etwas gezwungen werden, das es nicht wagt.
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Übung 2; sich 1 Minute an Ort über Wasser halten und sich orientieren können
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Ziel Nach dem Auftauchen soll das Kind atmen und sich orientieren können, ruhig am Ort bleiben und überlegen was als nächstes zu tun ist.
Vorgaben Das Kind soll an Ort bleiben (Ø3m), den Kopf über Wasser. Dabei soll es sich einmal um seine eigene Achse drehen, um in alle Richtungen schauen zu können. Die Technik ist frei, jedoch soll sich das Kind möglichst wenig verausgaben, d.h. diese Aufgabe mit wenig Energieaufwand bewältigen. Das Kind kann sich zum Beispiel auf den Rücken legen und vom Wasser tragen lassen oder aufrecht Wasser treten und mit den Händen und Armen paddeln. Wichtig ist die Effizienz und nicht eine technisch saubere Bewegungsausführung.
Wie üben? Das Kind muss lernen, dass es vom Wasser getragen wird und sich praktisch nicht zu bewegen braucht um an der Wasseroberfläche zu bleiben.
Übung 3; 50m schwimmen
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Ziel Das Kind soll im Tiefwasser über 50m ohne Hilfsmittel fortbewegen können und so an den Rand oder ans nächste Ufer gelangen. In einem Schwimmbad ist es zwar in der Regel nicht nötig 50m zu schwimmen bis an den nächsten Rand, trotzdem wird im WSC diese Distanz verlangt. Damit hat das Kind genügend Reserve, um auch im Überraschungsfalls, in kaltem Wasser oder mit Kleidern an den Rand oder ans rettende Ufer zu gelangen.
Vorgaben Es gibt keinerlei Vorgaben, wie die 50m geschwommen werden müssen. Das Fortbewegen auf dem Rücken ist in der Regel einfacher und Kräfte schonender, da dabei besser geatmet werden kann. Wichtig ist, dass die 50m ohne Unterbruch (kein festhalten am Rand) geschwommen werden. Im WSC schauen wir nicht auf den perfekten Schwimmstil, sondern dass sich die Kinder im Notfall zu helfen wissen und die vorgegebenen Ziele erreicht.
Wie üben? Das Kind muss lernen, dass es vom Wasser getragen wird und sich praktisch nicht zu bewegen braucht um an der Wasseroberfläche zu bleiben.
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